BOTTIMMO und IMOGENT kooperieren jetzt!

BOTTIMMO bringt Makler mit Eigentümern ins Gespräch. Wir unterstützen unsere Kund:innen effektiv in den wichtigsten Phasen ihres Geschäftsprozesses, der Markenbildung und Lead-Generierung. Dazu agiert BOTTIMMO im Namen seiner Kunden und kommuniziert zielgerichtet über alle verfügbaren Kanäle – online wie offline.

Eingebettet in eine skalierbare Marketing-as-a-Service Plattform, kontinuierlich betankt mit hochwertigem, individualisiertem Content und unterstützt durch die zielorientierte Einbindung von gewinnbringenden Partnern ermöglicht BOTTIMMO ihren Kund:innen auf diese Weise effektives Marketing.

Immobilienmakler können sich so im Wettbewerb mit digitalen Playern nicht nur behaupten, sondern ihre zentralen Vorteile im lokalen Markt nachhaltig nutzen.

Sophia Falck-Ytter, COO, BOTTIMMO AG erläutert in einem kurzen Interview, wie es zu der Kooperation kam und wie die Leistungen von BOTTIMMO für Kunden von IMOGENT interessant sein könnten.

IMOGENT: Wieso habt ihr euch dazu entschieden, IMOGENT mit in euer Partner-Netzwerk einzubinden?

Sophia Falck-Ytter (COO, BOTTIMMO AG): BOTTIMMO Makler:innen setzen auf moderne Akquise- und Vermarktungsstrategien.

Bei der Akquise unterstützen wir sie mit der BOTTIMMO-App und bieten so sämtliche Grundlagen, die moderne Immobilienmakler:innen für ein funktionierendes Marketing benötigen: Landingpages, Werbemittel, Köder und vieles mehr.

Für die Vermarktung empfehlen wir IMOGENT. Sowohl IMOGENT als auch BOTTIMMO verfolgen moderne Ansätze, um die Arbeitsprozesse von Makler:innen effektiver zu gestalten. Makler:innen profitieren so von einem ganzheitlichen, modernen Prozess – angefangen vom Immobilieneinkauf mit BOTTIMMO, bis hin zur erfolgreichen Vermarktung mit IMOGENT.

I: Wie profitieren IMOGENT-Kunden von den Leistungen BOTTIMMOs?

Sophia Falck-Ytter: Akquise von neuen Objekten ist die Voraussetzung für eine smarte Vermarktung mit IMOGENT. Wir sorgen für den Nachschub. BOTTIMMO bietet Makler:innen eine All-In-One-Lösung für die Immobilienakquise. Mit unserer Hilfe wird klassisches Farming jetzt auch digital. BOTTIMMO Makler:innen kombinieren klassische Akquise-Methoden mit neuen Mechanismen und ernten so ihre Erfolge.

Die BOTTIMMO App

Ihre Ansprechpartner

BOTTIMMO

Sophia Falck-Ytter
COO
BOTTIMMO AG
Telefon: +49 (0) 7531 5846 990
E-Mail: sophia.falck-ytter@bottimmo.com

IMOGENT:

Katharina Scharping
Team Lead Marketing & HR
IMOGENT GmbH
Telefon: +49 (0) 521 54 38 26 95
E-Mail: press@imogent.com

PlanetHome erwirbt die führende Plattform für Vermarktungsservices

Die PlanetHome Group GmbH setzt seine Akquisitionsstrategie erfolgreich fort und erwirbt nun die IMOGENT GmbH. Die Vermarktungsservices der Plattform sollen künftig bei allen Verkaufsprozessen genutzt werden, um Kunden der PlanetHome ein noch besseres Verkaufserlebnis zu bieten.

Nachdem PlanetHome erst im Oktober zum Hauptaktionär der KlickOwn AG (jetzt: PlanetHome Investment AG) wurde, folgt mit dem Erwerb der IMOGENT GmbH nun der nächste Schritt innerhalb der ambitionierten Digitalisierungsstrategie. Mit der aktuellen Akquisition wird für die Makler der PlanetHome ein neues Qualitätslevel bei allen Prozessen und Services rund um die Immobilienvermarktung erreicht. Der Hauptvorteil: IMOGENT ermöglicht es Maklern der PlanetHome, modernste Tools und Services der Immobilienvermarktung komfortabel auf einer Plattform zu nutzen.

Dieter John, CEO der PlanetHome Group, zur besonderen Stärke des neuen Unternehmens: „Die Akquisition von IMOGENT markiert einen weiteren wichtigen Schritt in unserer strategischen Wachstums- und Digitalisierungsagenda. Die IMOGENT GmbH hat uns durch die intelligente, maximal benutzerfreundliche Bündelung aller Services in der Immobilienvermarktung überzeugt. Unsere Makler können nun noch einfacher einen noch besseren Service bieten.“

Erklärtes Ziel beider Unternehmen ist es, in Zukunft gemeinsam innovative Wege bei der Immobilienvermarktung zu beschreiten. Dies gilt insbesondere für gewerbliche, aber auch für private Immobilienvermarkter. Ein neues Produkt für Privatverkäufer befindet sich bereits in Planung. Darüber hinaus strebt PlanetHome für die IMOGENT GmbH neue Marktplatzierungen, eine Integration in neue Kooperationen mit unabhängigen Immobilienmaklern sowie eine deutliche Ausweitung des Produktportfolios an.

Robin Kroll, Co-CEO IMOGENT GmbH, über die neuen Chancen: „PlanetHome ist für uns der ideale Partner zur Umsetzung unserer Unternehmensstrategie. Neben der großen eigenen Maklermannschaft bringt PlanetHome das exzellente B2B-Netzwerk und die jahrzehntelange Immobilienexpertise ein, was uns ein massives Wachstum ermöglichen wird. Hiervon werden insbesondere auch unsere aktuellen Kunden und Partner profitieren.“ Peer Bausch, Co-CEO IMOGENT GmbH, ergänzt: „Wir freuen uns darauf, die Makler der PlanetHome, so wie alle anderen interessierten Makler, Bauträger und Projektentwickler mit erstklassigen Vermarktungsservices zu beliefern.“

Sarah Schlesinger von blackprint, die 2019 als Frühphaseninvestor bei IMOGENT eingestiegen waren, zur Bedeutung dieses Schritts: „Die erfolgreiche, prozessoptimierende Kundenzentrierung von IMOGENT beweist, dass auch im B2B-Segment die Steigerung des Verkaufserlebnisses und die damit verbundenen Mehrwerte für alle an der Wertschöpfungskette Beteiligten Wettbewerbsvorsprung bedeuten. Der strategische Exit von IMOGENT zeigt beeindruckend den Reifegrad der Digitalisierung im Marktsegment Immobilienvermarktung. Das Rennen um die besten PropTechs zur zukunftsfähigen Aufstellung etablierter Branchenunternehmen hat begonnen. In diesem Fall hat PlanetHome mit der Akquirierung von IMOGENT die Nase vorn.“

Über IMOGENT:

IMOGENT ist ein 2018 gegründetes PropTech-Unternehmen aus Bielefeld. Das Unternehmen bietet Immobilienvermarktern in der DACH-Region eine digitale Plattform zur zentralen und effizienten Beschaffung externer Vermarktungsleistungen und -software. Durch den Einsatz der Plattform werden in erster Linie der hohe Aufwand zur Koordination externer Partner und Anwendungen minimiert sowie analoge Prozesse digitalisiert. Zu den Kunden zählen primär Immobilienmaklerunternehmen, Bauträger, Projektentwickler sowie Gewerbedienstleister. Die Leistungen umfassen neben visuellen Leistungen wie der Fotografie, Grundrissaufbereitung und 3D-Visualisierungen auch den Bezug von Behördenauskünften, Energieausweisen oder Objektbewertungen.

Über PlanetHome:

Die PlanetHome Group GmbH ist einer der führenden Immobiliendienstleister in Deutschland und Österreich mit den Kernbereichen Vermittlung und Finanzierung von Wohnimmobilien. Der Fokus des Geschäftsmodells liegt dabei in der engen Zusammenarbeit mit Banken, Versicherungen, Finanzdienstleistern, Unternehmen und Vereinen. In über 30 Jahren vermittelte PlanetHome über 100.000 Immobilieneinheiten. Um Verkäufer und Käufer zielgerecht zusammenzuführen, verwendet die Unternehmensgruppe modernste Technologie und setzt auf ein großes Netzwerk von 650 festangestellten Immobilienberatern an 120 Standorten in Deutschland und Österreich. Mit einem jährlich vermittelten Finanzierungsvolumen von mehr als einer Mrd. Euro und 80 festangestellten Finanzierungsberatern gehört PlanetHome zudem zu den Marktführern im Bereich der partnerbasierten Baufinanzierungsvermittlung. Der Immobiliendienstleister ist mehrfach ausgezeichnet (u.a. als einer von Deutschlands kundenorientiertesten Dienstleistern), ist der erste bundesweit tätige Immobiliendienstleister, der nach DIN EN 15733 zertifiziert wurde und wurde 2021 zum besten Arbeitgeber in der Branche von Focus Business und Kununu prämiert.

Kontakt

Firmenkontakt und Herausgeber der Meldung:

PlanetHome Group GmbH
Feringstraße 11
85774 München/Unterföhring
Telefon: +49 (89) 76774-0

Ansprechpartner:

Katharina Scharping
IMOGENT GmbH
Telefon: +49 (521) 543826-95
E-Mail: press@imogent.com

Antje Köhn
PlanetHome Group GmbH
Telefon: +49 (89) 76774-338
E-Mail: antje.koehn.extern@planethome.com

Interview: IMOGENT x BPD

Seit nun über einem Jahr nutzt der Projekt- und Gebietsentwickler BPD für ausgewählte Projekte die zentralisierte IMOGENT-Plattform zur digitalen Unterstützung der Immobilienvermarktung. Im Fokus stehen Projektvisualisierungen, die durch IMOGENT umgesetzt werden.

Michael Multinu berichtet von seinen Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit IMOGENT und gibt Tipps für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen PropTech und etabliertem Immobilienunternehmen. Robin Kroll spricht über aktuelle Trends im Bereich der visuellen Vermarktung von Immobilien und wirft einen Blick in die Zukunft technologischer Möglichkeiten.

Das Interview führte Sean Nolan, Scouting- und Projektmanager bei blackprintpartners GmbH.

Michael Multinu und Robin Kroll werden von Sean Nolan interviewt

Gleich zum Start: Stellt euch doch gerne einmal vor. Wer seid ihr und was macht euer Unternehmen?

Michael Multinu: Ich bin Michael Multinu, Leiter für Vertrieb und E-Business bei der BPD Immobilienentwicklung GmbH. Die BPD ist deutschlandweit tätig und hat neun Niederlassungen, darunter sieben Regionalbüros. Wir entwickeln Häuser und Wohnungen, die vor allem eins sind: Wohnraum für Menschen wie du und ich. Das ist unsere Philosophie. Zuständig bin ich für die digitale Transformation der BPD. Meine Abteilung arbeitet daran, dass wir alles, was sinnvoll und mit Mehrwert digital abgebildet werden kann, auch tatsächlich digital abbilden. Das gilt sowohl für die Vertriebsprozesse als auch für die Leadgenerierung. Dabei geht es im Kern um die Frage, welche Daten generiert werden und wie diese genutzt und optimiert werden können.

Robin, erzähl doch gerne über dich und IMOGENT.

Robin Kroll: Sehr gerne. Ich bin Robin Kroll und bin Gründer und Geschäftsführer der IMOGENT GmbH. Gegründet wurde IMOGENT 2018. Wir haben eine Plattformsoftware entwickelt, mit der Immobilienvermarkter ihr digitales Ökosystem an externen Leistungen für die Vermarktung zentralisieren und standardisieren können. Im Bereich des Neubaus sind das beispielsweise die Aufbereitung von Grundrissen oder die 3D-Visualisierung von Bauprojekten. Auch Behördenauskünfte kann man über die Plattform beziehen. Aus der Zentralisierung ergeben sich Effizienz-, Qualitäts- und letzten Endes natürlich auch Kostenvorteile. 

Unsere Kunden sind all diejenigen, die Immobilien vermarkten. Wir betreuen kleine Unternehmen gleichermaßen wie große Player. Für große Unternehmen bieten wir auch Enterprise-Lösungen an, bei denen Individualisierungen vorgenommen werden können. Ob Bestand, Neubau, Residential oder Commercial – grundsätzlich hat jeder Vermarkter einen Mehrwert durch unsere Plattform. Dabei rückt die digitale Nachhaltung von Daten immer mehr in den Vordergrund. Wir arbeiten daran, dass sich Daten automatisch aktualisieren und transferiert werden. Automatismen zu schaffen kann einen großen Wettbewerbsvorteil bringen.

Robin Kroll spricht
Michael Multinu spricht

Wie kam eure Kooperation zustande?

Robin Kroll: Kennengelernt haben wir uns auf dem Demo Day des Blackprint Booster Accelerator-Programms, an dem wir teilgenommen haben. Wir hatten im Rahmen des Events die Möglichkeit, unsere Ideen und Fortschritte vor großem Publikum zu präsentieren. Bei der Networking Session ist Michael dann auf uns zugekommen. Wir haben recht pragmatisch unsere Kontaktdaten ausgetauscht und sind nach wenigen weiteren Meetings auch schon in das erste Pilotprojekt gestartet. So wurden die ersten Schritte unserer Zusammenarbeit initiiert.

Michael Multinu: Wir wollten wissen, was in der PropTech-Szene passiert und uns von neuen aufstrebenden Unternehmen inspirieren lassen. Das Thema 3D-Visualisierungen ist für uns als Projektentwickler von besonderer Bedeutung. Der Bereich war, und ist immer noch, sehr fragmentiert und wird oftmals dezentral organisiert. Es gibt zwar unterschiedliche Anbieter, die für sich genommen auch alle gut sind. Das Problem ist jedoch, dass sie sich nicht unter einer Plattform vereinbaren lassen. Ich wollte hingegen etwas finden, wo ich nur eine einzige Oberfläche habe, auf der sich alles abspielt. Zentralisierung, Standardisierung und die Möglichkeit der Skalierung – nach diesen Punkten habe ich gesucht. Und genau diesen Mehrwert kann IMOGENT bieten.

Michael, wie trägt man so eine Kooperation in das eigene Unternehmen und wie sieht eure Zusammenarbeit heute aus?

Michael Multinu: Bei so einer Kooperation gilt es zunächst, interne Stakeholder vom Neuen zu überzeugen und die Vorteile, die sich aus einer Zusammenarbeit ergeben können, erstmal für jedes Unternehmensmitglied darzulegen, um damit überhaupt arbeiten zu können. Wir haben die First Mover im Unternehmen identifiziert und haben dann eine Testphase gestartet. Natürlich lief nicht alles sofort reibungslos. Wie bei jeder Partnerschaft braucht es Zeit sich aufeinander einzustellen. Da gibt es häufig zunächst Anlaufschwierigkeiten. Kommt der Stein jedoch erstmal ins Rollen, spielt sich die Zusammenarbeit immer besser ein. So kann eine Kooperation Stück für Stück in das Unternehmen getragen werden.

Robin Kroll: In vielen Unternehmen finden die Beschaffungsprozesse von Vermarktungsleistungen, angefangen bei der Grundrissaufbereitung bis hin zur Immobilienfotografie und 3D-Visualisierung, überwiegend dezentral statt. Sehr einfache Effizienzsteigerungen werden nicht realisiert. Oftmals möchte man aus Management-Perspektive unter einer Marke jedoch gerne nach einem Standard gehen und diesen nach außen hin auch präsentieren. Hat man als Unternehmen ein Optimierungspotential identifiziert und sich für einen Lösungsanbieter entschieden, muss man im nächsten Schritt bestehende Prozesse im eigenen Unternehmen neu strukturieren. Natürlich gibt es dann Leute, die diese Abweichung vom Standard nicht nachvollziehen können und erstmal abgeholt werden müssen.

„Es muss sich also nach und nach ein Eigenantrieb entwickeln, um sich auf Lösungen von externen Anbietern überhaupt einlassen zu können. Innerhalb von diesen Schleifen entwickelt man sich dann gemeinsam weiter.“
Robin Kroll

CEO & Co-Founder IMOGENT GmbH

Was leistet IMOGENT für die BPD und wie profitiert die BPD von der Zusammenarbeit in Hinblick auf die einzelnen Einsatzbereiche der Visualisierung?

Robin Kroll: Was wir in erster Linie für die BPD leisten ist, dass dezentrale Prozesse jetzt zentralisiert werden. Dadurch haben wir drei ganz wesentliche Aspekte abgebildet: Prozessstandardisierung, Effizienzsteigerung und einen Qualitätsstandard. So lässt sich der gesamte Prozess der Beschaffung externer Leistungen für alle Beteiligten angenehmer gestalten.

Wo sind Einsatzbereiche von IMOGENT und was ist in Zukunft geplant? Welche Ziele sollen mit der Kooperation noch erreicht werden?

Michael Multinu: Für die Zukunft wünsche ich mir BPD-Standards. Aktuell sehen beispielsweise 3D-Visualisierungen oder Grundrisse je Region unterschiedlich aus. Ich wünsche mir Standards, die ich per Knopfdruck abrufen kann, ohne dass ich mir Gedanken darüber machen muss, wie das im Kern letztendlich zustande kommt. Neben den Visualisierungen bietet die Plattform weitere mögliche Einsatzbereiche. Klar ist, dass es irgendwann nicht bei einer 3D-Visualisierung oder einem 2D-Grundriss bleiben soll, sondern sich auf weitere Bereiche ausweiten soll. Wir wollen skalieren und wachsen. Ein One-To-One-Support jedes einzelnen Kunden wird in diesem Umfang jedoch nicht mehr möglich sein, so gerne wir das auch tun. Da braucht man Standards, Digitalisierung, Technologien und Prozesse, die aufeinander abgestimmt sind und in einem positiven Kundenerlebnis enden. Wir konnten mit IMOGENT bereits viele Projekte gemeinsam umsetzen, weitere sind bereits in Planung. Der Erfolg muss für sich sprechen, damit das in der Form auch so weitergeht.

Welche weiteren Einsatzbereiche sind mit BPD geplant, Robin?

Robin Kroll: Wenn wir unsere Zusammenarbeit betrachten, fängt eine Kooperation in der Regel in einem Bereich an und weitet sich dann auf andere Bereiche aus. Wenn man Leistungen über einen zentralen Kanal steuert, hat man schnell Skaleneffekte und weiß, dass es funktioniert. Im Bereich des Neubaus haben wir mit den 3D-Visualisierungen entsprechend angefangen. Leistungen wie die Immobilienfotografie und die Grundrissaufbereitung sind dann relativ schnell nachgefolgt. Unser Ziel ist, dass mehr und mehr Prozessketten in der Plattform abgebildet werden können. Prozesse, die aus langen Leistungsketten bestehen, sollen reibungslos durch die Plattform gesteuert werden. Dabei ist es auch möglich, bereits genutzte Leistungen oder Partner in die Plattform einzubinden. Wir möchten jetzt schon als Connector agieren und wertstiftende Kombinationen der einzelnen Leistungen anbieten. Wir wollen eine Oberfläche anbieten, auf der man eine Vielzahl an Leistungen und Tools einführen kann, insbesondere in einem großen Unternehmensumfeld. Ziel ist es auch, eine Interaktion auf Grundlage von automatischem Datenaustausch zu schaffen. Unsere Partner werden hierzu beispielsweise schon heute per API an die Plattform angeschlossen. Diesen Bereich unserer Technologie werden wir verstärkt ausbauen.

IMOGENT als Plattform für digitale Ökosysteme in der Immobilienvermarktung, insbesondere im Bereich der Visualisierung. Welchen Vorteil hat das Modell für die BPD?

Michael Multinu: Ein wichtiger Vorteil ist, dass ich mit der Plattform einen Ansprechpartner für alles habe. Das ist ein großer prozessualer Vorteil, um Abläufe schlanker zu gestalten – mitunter auch bezüglich der Abrechnung der verschiedenen Leistungen. Wenn ich einen Ansprechpartner habe, wenn sich das System etabliert hat, wenn ich auch Vertrauen in die Technologie bekommen habe und auch in eine veränderte Arbeitsweise, dann können diese Vorteile gehoben werden. Der Prozess braucht Zeit – und diesen Weg gehen wir.

Robin Kroll, Michael Multinu und Sean Nolan im Techquartier, Frankfurt
Robin Kroll, Michael Multinu und Sean Nolan im Technquartier Frankfurt

Think 2030: Welche Entwicklungen seht ihr aus Unternehmerseite auf dem Weg dorthin?

Michael Multinu: Was ich mir wünsche: Dass wir bis dahin digital stark sind. Im Idealfall hat das Unternehmen im Jahr 2030 eine digitale Vertriebs-DNA, sodass meine heutige Rolle in dieser Form nicht mehr benötigt wird. Dass die digitale Transformation kommen wird, ist in vielen anderen Branchen zu beobachten. Früher oder später wird das auch die Immobilienbranche betreffen und zu großen Teilen bestimmen.

Robin Kroll: Ich erwarte, dass die Nutzung externer Tools und Services stark zunehmen wird und, dass Unternehmen kooperieren werden, die sich heute noch als Wettbewerber sehen. Digitale Tools und Services werden der Schlüssel dazu sein, in Zeiten digitaler Servicegesellschaften als Unternehmen standhalten zu können. Ich glaube, dass ein einzelnes Immobilienunternehmen nicht über die Ressourcen verfügen kann und wird, um diesen Anforderungen in Zukunft gerecht zu werden. Dafür ist die Digitalisierung zu schnelllebig. Das wird nicht nur technologische Aspekte betreffen, sondern bezieht sich auch auf den Bereich der Datennutzung. Wir sehen uns daher langfristig nicht als Anbieter von 3D-Visualisierungen, von Grundrissen oder von Immobilienfotografie. Wir sehen uns langfristig als Infrastruktur, über die man verschiedene Systeme verlässlich miteinander vernetzen kann.

Vielen Dank für das interessante Gespräch!

Immobilien in 3D erleben

Mithilfe neuester Technologien erhalten Sie bei IMOGENT hochauflösende, professionelle 3D-Visualisierungen, passend zu Ihrem Budget und Ihren individuellen Anforderungen. Sichern Sie sich mit unseren 3D-Visualsierungen einen Wettbewerbsvorteil, indem Sie das bestmögliche Bild Ihres Projektes präsentieren. 

Weitere Informationen:

Interviewpartner: Robin Kroll, Imogent GmbH; Michael Multinu, BPD Immobilienentwicklung

Zur Website von BPD

Interview vom 17.08.2021

8 Tipps für gute Immobilienfotos mit dem Smartphone

Das beste und beständigste Akquise-Tool für das Immobilienmarketing sind professionelle Fotos von Fotografen. Doch was tun Sie, falls das nicht in Frage kommt? Werden Sie selbst aktiv und machen die Fotos mit Ihrem Smartphone!

Gute Fotos mit dem Smartphone sind in 2021 keine Unmöglichkeit mehr. Die Kameramodule der Hersteller werden immer besser. Sowohl die reine Bildqualität als auch die Ausstattung, die moderne Smartphones mit sich bringen. Nicht selten sind mittlerweile Weitwinkelobjektive verbaut.

Wie Sie auch mit dem Smartphone erstklassige Immobilienfotos machen, wollen wir Ihnen durch 8 einfache Tipps gerne zeigen!

1. Weitwinkel, Weitwinkel, Weitwinkel.

Smartphone Kameras verfügen über eine feste Brennweite. Was heißt das eigentlich? Stellen Sie sich einen Bildausschnitt eines Raumes oder einer Immobilie vor. Sie fotografieren vom gleichen Standpunkt mit mindestens zwei verschiedenen Brennweiten.

Was fällt auf? Der Bildausschnitt wird mit abnehmender Brennweite größer und es kann mehr dargestellt werden. Smartphones kommen mit dem normalen Objektiv etwa auf eine Brennweite von ca. 25-33mm, wenn man ins Vollformat umrechnet. Um ausreichend „Real Estate“ zu zeigen, benötigt es eine kleinere Brennweite, da der Bildausschnitt ansonsten zu klein ist.

Es sollte dabei auf eine Brennweite von 24mm oder kleiner im Vollformat gewählt werden. Wenn Sie aber mit dem Smartphone fotografieren, sollten Sie definitiv auf das integrierte Weitwinkelobjektiv zurückgreifen, wenn Ihr Smartphone diese Funktion hat.

Falls dies nicht der Fall ist, keine Sorge. Es gibt relativ preisgünstige Aufsteckobjektive, die Weitwinkelaufnahmen zulassen. Aber: Natürlich wird eine gute Vollformatkamera, die von einem Profi-Fotografen bedient und mit einem geeigneten Objektiv verwendet wird, bessere Bilder als ein Smartphone mit kleinem Sensor und Aufsteckobjektiv erzielen können.

Trotzdem sind gute Immobilienfotos mit Smartphones möglich, insbesondere wenn man alle Möglichkeiten nutzt, die Grundbedingungen zu optimieren.

2. Es werde Licht.

Gutes Licht und gute Fotos sind zwei Dinge, die immer zusammengehören. Die beste Kamera wird nicht automatisch die besten Fotos zaubern, wenn kein oder ungeeignetes Licht vorhanden ist. Generell gilt: Natürliches Licht ist von Vorteil, jedoch ist es im Herbst und Winter schnell dunkel und später wieder hell, so dass man manchmal auf künstliche Lichtquellen zugreifen muss.

Wir empfehlen: So viel natürliches Licht nutzen wie möglich und zusätzliche Lichtquellen in der Immobilie selbst einschalten. Falls Sie ein Fotolicht (Blitz oder Dauerlicht) besitzen, können Sie dies gerne nutzen, um für einen besser ausgeleuchteten Raum zu sorgen.

WICHTIG: Verzichten Sie auf den integrierten Smartphone-Blitz. Tagsüber wird dieser vermutlich kaum einen Unterschied machen, da er zu schwach ist. Bei Dunkelheit führt die Verwendung dazu, dass der Vordergrund im Vergleich zum Hintergrund stark überbelichtet wirkt, da der Blitz den Hintergrund nicht erreicht.

3. Benutzen Sie ein Stativ!

Auch die ruhigsten Hände und die beste integrierte Kamerastabilisierung werden ein Stativ nicht ersetzen. Bei der Stabilisierung des Bildes geht es aber auch nicht immer nur darum, die Aufnahme ruckelfrei zu halten, damit auch bei einer höheren Belichtungszeit ein wackelfreies Bild entsteht.

Horizontale und vertikale Linien, z.B. von Wänden, sollten möglichst realitätsnah wiedergegeben werden, damit die Perspektive und der Raum so wenig wie möglich verzerrt werden. Mit einem Stativ schaffen Sie sich daher Abhilfe, insbesondere wenn dieses über eine eingebaute Wasserwaage verfügt.

4. Rasterfunktion einschalten.

Um Ihre Immobilienfotos mit dem Smartphone besser auszurichten kann Ihnen auch die Rasterfunktion helfen. Nahezu jedes Smartphone bietet diese Funktion und in manchen Fällen können Sie das Raster auch modifizieren.

Im Regelfall empfehlen wir das 3×3 Raster. Hier wird das Bild in 9 gleich große Felder aufgeteilt. Durch die Anordnung entstehen sowohl vertikal als auch horizontal Bildebenen. Diese Bildebenen können Sie für eine gute Komposition nutzen. Falls Sie mal kein Stativ zur Hand haben, können Sie damit auch das Bild ausrichten.

5. Die richtigen Kameraeinstellungen

Neben der Rasterfunktion gibt es weitere Einstellungen, die Sie in an Ihrem Smartphone vornehmen können, um bessere Immobilienfotos aufzunehmen. Unter anderem können Sie Ihre Smartphone-Kamera so einstellen, dass das Bildformat beispielsweise 4:3, 3:2 oder 16:9 (Breitbild) beträgt.

Wir empfehlen grundsätzlich, die beste Qualitätseinstellung zu verwenden, die Ihr Smartphone zulässt. Außerdem sollten Sie, insofern es um Fotos und nicht um Videos geht, auf das 4:3 oder 3:2 Bildseitenverhältnis zurückgreifen, da Sie so mehr in einem Bild einfangen und die Bilder klarer und schärfer wirken.

Falls Sie die maximale Kontrolle haben möchten, sollten Sie eventuell auch auf Drittanbieter-Kamera-Apps zurückgreifen. So können Sie unter anderem die Belichtungszeit oder die Brennweite manuell festlegen und verschiedene Räume hinsichtlich ihrer Ausleuchtung anzugleichen.

6. Professionelle Bildbearbeitung

Mit professioneller Bildbearbeitung kann man auch aus Immobilienfotos einiges rausholen. Prinzipiell kann jedes Foto bearbeitet werden, im besten Fall sind die notwendigen Voraussetzungen für eine umfangreiche Bearbeitung aber natürlich vorhanden.

Daher sollten Sie versuchen, die anderen Tipps, die wir Ihnen zur Verfügung stellen, ebenfalls zu berücksichtigen. Wenn Sie mehr zu dem Thema professionelle Bildbearbeitung bei Immobilienfotos erfahren wollen, können Sie dies hier nachlesen.

7. RAW-Format mit dem Smartphone

Neben der Weitwinkelfunktion verfügen viele Smartphones inzwischen auch über die Möglichkeit, Fotos im RAW-Format aufzunehmen. Ganz kurz gesagt: Mit dem RAW-Format werden mehr Bildinformationen gespeichert, so dass das Bild nachträglich deutlich umfangreicher bearbeitet werden kann.

Sowohl auf Android Smartphones und Apple Geräten finden Sie die Option für RAW-Aufnahmen relativ schnell und einfach in den Einstellungen. In den Bildern zeigen wir Ihnen, wo Sie diese Einstellung beispielsweise finden können:

8. Drei Wände einfangen und Symmetrie erzeugen

Wie bei professionellen Immobilienfotos gilt auch für Fotos mit dem Smartphone: Symmetrie erzeugt einen aufgeräumten und offeneren Eindruck eines Raumes und wirkt damit einladender.

Außerdem ist es ratsam, wenn möglich, drei Wände in einem Foto einzufangen, damit das Vorstellungsvermögen von Interessenten gesteigert wird und ein besseres Gefühl für die reale Größe des Raumes erzeugt wird.

Fazit

Beachten Sie diese Tipps, werden Sie in Zukunft mit großer Wahrscheinlichkeit auch hervorragende Ergebnisse mit Ihrem Smartphone erzielen können. Falls Sie doch mal Schwierigkeiten bekommen sollten und mit Ihrem Ergebnis nicht zufrieden sind, kontaktieren Sie uns gerne.

In vielen Fällen kann Ihnen eine professionelle Bildbearbeitung für kleines Geld schon weiterhelfen. Für das optimale Ergebnis würden wir dennoch empfehlen, auf einen professionellen Fotografen aus unserem Experten-Netzwerk zurückzugreifen.

Schauen Sie daher gerne auf unserer Plattform vorbei oder kontaktieren Sie uns für ein persönliches Beratungsgespräch!

Bildbearbeitung bei Immobilienfotografie

Das Bilder viel Aussagekraft haben, konnten Sie bereits an anderer Stelle lesen. Aber was ist, wenn die vorhandenen Fotos Ihrer Immobilie nicht so gut gelungen sind, weil ein Raum zu dunkel wirkt? Oder was ist, wenn Sie sich später daran stören, dass doch etwas im Bild zu sehen ist, was man nicht hätte sehen sollen? Oder der Himmel ist grau und wirkt damit wenig einladend.

Warum wir also grundlegend empfehlen Immobilienfotos professionell bearbeiten zu lassen, erfahren Sie in
unserem Blog!

Die Historie der Bildbearbeitung

Bevor man den Ausgangspunkt der Bildbearbeitung findet, sollte ein Blick auf die Fotografie geworfen werden. Das weltweit älteste Foto entstand 1826 oder 1827 und wurde von Joseph Nicéphore Niépce aufgenommen.

Bildquelle: Wikipedia

Diese Aufnahme zeigt die Aussicht von Niépces Studio. Für diese Aufnahme hat es 8 Stunden in direktem Sonnenlicht gebraucht. Man würde meinen, dass die Bildbearbeitung ihren Ursprung mit der Digitalisierung gefunden hat, jedoch gilt das nur für die Bildbearbeitung, wie wir sie heute kennen.

Damals konnte man Fotos nur analog aufnehmen und daher auch analog bearbeiten. Digitale Fotos und digitale Bildbearbeitung entstehen erst viele Jahrzehnte später. Die analoge Bildbearbeitung findet vermutlich 1855 ihren Anfang, als der Münchner Fotograf Hanfstaengl die Retusche (aus dem Französischen „Retouche“ übersetzt und bedeutet Nachbesserung) erfindet und präsentiert.

1910 sind die meisten Fotos in Zeitungen retuschiert. Die Fotomontage (z.B. das Entfernen von Gegenständen aus Bildern) und ihr Ursprung können leider nicht eindeutig terminiert werden. Doch auch hier glaubt man, dass der Ursprung im 20. Jahrhundert liegt.

Die digitale Bildbearbeitung findet ihren Anfang um 1960. In den 60ern werden Computer erstmalig für die Berechnung von Grafiken eingesetzt. Wirklich auffällig wurde es 1982, als die Titelseite der Zeitschrift „National Geographic“ ein digital bearbeitetes Bild der Pyramiden von Gizeh trägt.

Bildquelle: Altered Images

Den Startschuss für die digitale Bildbearbeitung von heute setzt Adobe 1990, als die erste Version von Photoshop veröffentlicht und nachhaltig die Fotografie prägt und die Bildbearbeitung revolutioniert.

Bildquelle: MacTechNews

Warum müssen Bilder professionell bearbeitet werden?

Vielleicht stellen Sie sich die Frage, warum professionelle Fotos überhaupt bearbeitet werden müssen und warum Profi-Fotografen ihre Bilder in den meisten Fällen bearbeiten? Die Antwort liegt darin, dass eine umfangreiche Fotomanipulation nur dann möglich ist, wenn genug Bildinformationen vorhanden sind. Was heißt das? In der Fotografie spricht man vom RAW-Bildformat. Im RAW-Format haben Fotos deutlich mehr Bildinformationen, als es z.B. im gängigen JPEG-Format der Fall ist.

Die Konsequenz daraus ist, dass RAW-Dateien deutlich umfangreicher verändert werden können, ohne die Bildqualität zu verringern. In den gängigen Formaten ist es schwierig, beispielsweise ein überbelichtetes Bild, bei dem der Himmel zu hell wirkt oder einem unterbelichteten Bild, bei dem ein Raum zu dunkel eingefangen wurde, zu retten und schön darzustellen.

Licht, Schatten, Farben und vieles mehr können im RAW-Format also umfangreicher und detaillierter bearbeitet werden, um z.B. den grauen Himmel in Ihren Aufnahmen durch einen attraktiven blauen Himmel zu ersetzen, den Rasen aufzufrischen oder ein dunkles Zimmer einladender zu präsentieren.

Im Endeffekt sollte man also im RAW-Format fotografieren, wenn es möglich ist. Nicht jede Kamera kann im RAW-Format fotografieren und die professionelle Bearbeitung von Bildmaterial nimmt Zeit in Anspruch. Auch die richtige Hard- und Software wird benötigt. Wenn es also mal schnell gehen muss, kann auch in JPEG fotografiert werden und auf die umfangreiche Nachbearbeitung verzichtet werden, insofern das Ausgangsmaterial brauchbar ist.

Aber eine Sache ist wichtig: Nur weil ein Foto im JPEG-Format ist, heißt das nicht, dass es nicht bearbeitet werden kann. Die Möglichkeiten sind nur limitiert, weshalb es immer klug ist, professionelle Immobilienfotos erstellen zu lassen. In unserem Service der Fotografie ist die professionelle Bildbearbeitung übrigens bereits im Preis inkludiert.

Warum Bildbearbeitung bei Immobilienfotografie sich lohnt?

Die Basis der Bildbearbeitung liegt darin, die Helligkeit, den Kontrast, die Bildschärfe und Farbton anzupassen. Wie Sie am Beispiel erkennen können, ist der Unterschied von einem gar nicht bearbeiteten Bild zu einem leicht angepassten Bild gewaltig. Bei Immobilien, insbesondere wenn Räume fotografiert werden, erzeugt dies einen komplett anderen Eindruck von der Größe des Raumes. Zudem wirkt ein Raum so einladender.

Licht gilt als die wichtigste Komponente in der Fotografie. Was dabei hin und wieder unterschätzt wird, ist die Farbtemperatur. Wenn z.B. der Himmel draußen eher grau ist, wirken die Farben im Innenraum anders als in der Realität. Selbiges gilt für Lichtquellen innerhalb der Immobilie. Man spricht in der Bildbearbeitung davon, den Farbstich zu korrigieren, um die Farben möglichst realitätsnah wiedergeben zu können.

Wenn Sie selbst schon mal Fotos bei schlechten Lichtbedingungen gemacht haben, ist Ihnen vielleicht bereits aufgefallen, dass die Bilder manchmal körnig wirken. Dies wird Bildrauschen genannt. Wird das Bildrauschen nicht reduziert, wirken Bilder oft unklar und weniger ansprechend.

Insbesondere bei Immobilien spielt auch die Fotomontage eine Rolle. Räume wirken ordentlicher, aufgeräumter und größer, wenn weniger Objekte in diesem sind. Eventuell sind auch Dinge fotografiert worden, die im Inserat nicht gezeigt werden sollen, wie z.B. persönliche Gegenstände oder diverse Möbelstücke. Durch die Fotomontage können diese im Nachhinein digital entfernt werden.

Eine Sache, die oft vergessen wird, ist die Korrektur der Perspektive. Durch die Position der Kamera, der Form des Raumes oder dem verwendeten Objektiv kann es passieren, dass das Foto verzerrt wirkt. In einer professionellen Bildbearbeitung werden derartige Verzerrungen korrigiert. Dadurch wirkt ein Raum natürlicher.

Weitere Dinge, die bei Immobilien eine Rolle spielen können, sind wie schon zuvor erwähnt eine Aufbesserung des Himmels oder des Rasens. Gegen einen grauen Himmel lässt sich bei dem Aufnehmen der Fotos oft nichts machen da beispielsweise die Herbst- und Winterzeit häufiger dunkle oder graue Tage mit sich bringt. Jedoch kann im Nachhinein dafür gesorgt werden, dass auch Ihre Fotos frisch und strahlend auf Interessenten wirken, indem der Himmel ausgetauscht oder der Rasen aufgefrischt wird.

Beispiele für Bildbearbeitung bei Immobilienfotografie von IMOGENT

Wir bieten Ihnen für Ihre Bilder auch eine professionelle Bildbearbeitung durch unsere Dienstleister an. Das gilt sowohl für normale Fotos Ihrer Immobilie(n) als auch für Luftaufnahmen. Auch eine Fotomontage bieten wir Ihnen als Option an, wenn diverse Gegenstände oder andere Dinge aus dem Bildbereich digital entfernt werden sollen.

Die normale Bildbearbeitung erhalten Sie von uns schon für 3,90€. Aus wenig viel machen lautet hier das Motto.

Quellen:

1 – Von der Retusche zum Fake. Entwicklung, Methoden und Aspekte der Bildbearbeitung in der Pressefotografie (2003), Esther Rosendahl
2 – Kwerfeldein: Geschichte der Bildbearbeitung

Flatrate für die Fotobearbeitung
- smart und individuell

Sie brauchen regelmäßig eine professionelle Bildbearbeitung Ihrer Immobilienfotos? Gerne, bei uns bekommen Sie eine smarte und individuelle Flatrate für die Bildbearbeitung. Gerne erstellen wir Ihnen ein individuelles Angebot, abgestimmt auf Ihre Anforderungen.

Immobilienfotografie: Das Fundament der Immobilienvermarktung

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Dieses Zitat wird 2021 100 Jahre alt1 und hat immer noch Bestand. Die Immobilienfotografie gibt es erst seit etwa 40 Jahren und hat sich innerhalb dieser Zeit massiv verändert.

Warum Sie auch heute noch die Basis für eine erfolgreiche Immobilienvermarktung darstellt, Bilder so viel Aussagegehalt haben und der Mensch visuelle Eindrücke bevorzugt, erfahren Sie in unserem Blog!

Die Historie der Immobilienfotografie

Die Immobilienfotografie findet ihre Anfänge in den 1980er Jahren. Damals wurden die Fotos allerdings nicht tagtäglich digital über die ganze Welt verteilt, sondern wurden in Flyern und Broschüren eingesetzt, um einen visuellen Eindruck einer Immobilie zu vermitteln, der ganz klassische Einsatz. Mit der Entstehung des Internets 19832 und der Weiterentwicklung der Technologie nahm die Immobilienfotografie Fahrt auf.

In den 90er Jahren waren Immobilienfotos dann ein gängiges Vermarktungstool, digital waren sie aber immer noch nicht. In den 2000er Jahren wurde Immobilienfotografie immer attraktiver und populärer, so dass immer mehr Fotografen Potenzial in der Immobilienfotografie sahen und sich mehr mit dieser auseinandersetzten. 2005 entstehen die ersten Websites, auf denen Inserate veröffentlicht werden. Das Internet revolutioniert die Immobilienfotografie endgültig.

15 Jahre später sind Immobilienfotos der absolute Standard, man könnte sogar vom Minimum sprechen. Die Immobilienfotografie hat über die Jahre also nicht nur die Vermarktung von Immobilien allgemein geprägt, sondern auch dafür gesorgt, dass Immobilienvermarktung bzw. Immobilienmarketing zunehmend digital verlaufen. Vor der Einführung des Internets (1981) suchten 22% von Eigenheimkäufern in Zeitungen nach Immobilien und 8% nutzten Freunde als erste Informationsquelle für verfügbare Immobilien. 2018 beginnt die Suche nach einer Immobilie für 44% der Befragten als erstes im Internet.3 Allgemein wird bei der Immobiliensuche mittlerweile in 90% der Fälle das Internet genutzt.4

In der heutigen Zeit ist die Fotografie für Immobilienmakler ein Akquisetool. Einen guten Immobilienfotografen zu engagieren, ist nicht leicht. Ein guter Makler wird diesen mitbringen und leistet diesen guten Service!

Warum sind Immobilienfotos so effektiv?

Um das eingängige Zitat erneut aufzugreifen: Bilder haben mehr relativen Aussagegehalt als Text. Bilder vermitteln einen unmittelbaren Eindruck beim ersten Anblick, können Gefühle auslösen und das menschliche Gehirn arbeitet sehr visuell. Etwa 80% aller Sinneseindrücke werden durch die Augen verarbeitet.5 Wenn man es sich vorstellt, dass der Geruchs- oder Geschmackssinn ausfallen, können die Augen den Menschen weiterhin vor Gefahren schützen, die von dem Ausfall anderer Sinne ausgehen.

Es ist zudem so, dass Artikel (bzw. Inserate), die Bilder beinhalten, 94% mehr geklickt werden.6 Die Aufmerksamkeit für eine Immobilie wird größer, wenn man diese sehen kann und nicht nur einen langen Paragraphen Text liest. Bilder sprechen einfach eine klarere Sprache und da Geschmäcker so verschieden sind, entscheidet oft der visuelle Eindruck, ob eine bestimmte Immobilie das nächste Eigenheim besichtigt wird oder ob man sich weiter umschaut. 

Vorteile von professioneller Immobilienfotografie

Kennen Sie das? Sie suchen online nach etwas und klicken auf ein Angebot. Nicht selten ist es so, dass man sich für ein Produkt entscheidet, welches besonders schön dargestellt wird. Egal ob ein günstiges Paar Socken, ein teures Paar Schuhe oder auch eine Immobilie. Man fühlt sich vom Attraktiven angezogen. Professionelle Fotos sind ein mächtiges Marketing-Tool, auch in der Immobilienbranche. Mit professionellen Fotos stechen Sie mehr heraus!

Die großen Marken haben alle ein Ziel: Eine gleichbleibende und gute Qualität. Das ist auch ein Markenzeichen. Professionelle Immobilienfotos helfen Ihnen dabei, Konsistenz und Professionalität nach außen darzustellen. Sie bauen sich selbst als „Marke“ auf, stehen für Qualität und gleichbleibende Leistung, bei jeder Immobilie.

Professionelle Immobilienfotografie zeichnet sich dadurch aus, zur richtigen Zeit am Tag Immobilienfotos zu machen, um die optimalen Lichtverhältnisse zu erreichen. Den richtigen Winkel finden, um die Highlights und Features eines Raumes optimal in Szene zu setzen oder die Erfahrung, ob Räume oder bestimmte Features ausgelassen werden können, da diese nicht zum Verkauf des Hauses beitragen. Selbstverständlich muss auch das Equipment und vor allem die Kamera richtig für die jeweilige Situation eingestellt werden.

Neben allgemeinen Immobilienfotos von Räumen und der Außenansicht spielen 2021 auch neue digitale Technologien eine Rolle, wie z.B. Aufnahmen aus der Luft (z.B. mit Drohnen), die eindrucksvoll die Umgebung und die Außenansicht Ihrer Immobilie präsentieren. Die Auflagen zum Fliegen von Drohnen werden häufig angepasst und eine Drohne dann auch noch richtig einzusetzen, um gute Fotos zu machen, ist keine leichte Aufgabe. Generell gilt: Professionelle Fotos erfordern viel Wissen und Erfahrung!

Tipps für gute Immobilienfotos

Welche einfachen Tipps gibt es für gute Immobilienfotos und was sollte beachtet werden? Hier einige Basics:

1) Aufgeräumte Bilder

Die zu fotografierende Immobilie ist noch bewohnt? Kein Problem, jedoch sollten unnötige Gegenstände entfernt werden, um einen ordentlicheren Eindruck der Immobilie zu vermitteln. Daher:

  • Fernbedienungen und Zeitungen wegräumen
  • Decken und Kleidung von Sofas und dem Sofa entfernen
  • Persönliche Gegenstände verstauen
  • Unnötige Dinge von Flächen wie z.B. Toaster und andere Küchenutensilien entfernen und
  • Allgemein: Alle Dinge, die nicht im Bild sein müssen oder einen Zweck erfüllen, entfernen
2) Symmetrie erzeugen

Ein Raum wirkt anders, wenn die Gegenstände und Möbel symmetrisch ausgerichtet sind. Symmetrie erzeugt einen aufgeräumten Eindruck und häufig wirkt ein Raum dadurch offen und größer. Hier gilt:

  • Fruchtschalen und Blumen mittig auf dem Tisch platzieren
  • Kissen, Decken, Betten, etc. sollten gerade ausgerichtet und aufgeschüttelt werden
  • Stühle, Bänke und ähnliches sollten ausgerichtet sein
Beispiel für Symmetrie im Bild
3) Der richtige Winkel

Jeder Raum ist einzigartig und kann daher beim Fotografieren eine Herausforderung darstellen. Badezimmer und Küchen haben zudem häufig reflektierende oder spiegelnde Oberflächen. Folgende Dinge sollten beachtet werden:

  • Verschiedene Höhen beim Halten der Kamera ausprobieren (z.B. Hüfthöhe, Kopf- bzw. Augenhöhe oder Überkopf)
  • Das menschliche Auge sieht horizontal und eben, d.h. sollte fotografiert werden
  • Von einer Tür oder einem Platz im Raum fotografieren, der möglichst viele Eigenschaften des Raumes darstellt
  • Drei Wände einfangen, damit das Vorstellungsvermögen für die Größe des Raumes unterstützt wird
Beispiel für drei eingefangene Wände
4) Licht zum Vorteil nutzen

Licht ist der wichtigste Faktor in der Fotografie, das gilt auch für Immobilien. Wenn es Ihnen gelingt, Räume schön hell zu präsentieren, verändert dies das gesamte Erscheinungsbild der Immobilie. Hierfür sollten folgende Dinge beachtet werden:

  • Alle Lichter einschalten
  • Am Vor- oder Nachmittag fotografieren, so dass genug natürliches Licht vorhanden ist
  • Alle Gardinen, Rolläden und Türen öffnen, so dass so viel Licht wie möglich eintreten kann
  • Entweder mit einem Dauerlicht oder einem Blitz fotografieren (wichtig: die Lichtquelle sollte mit einem Diffuser betrieben werden, damit das Licht weich genug ist)
5) Das richtige Equipment mit den richtigen Einstellungen

Natürlich benötigt man auch Equipment für gute Fotos. Für professionelle Fotos sollte daher nicht auf ein Smartphone, sondern professionelles Kameraequipment, geeignete Weitwinkelobjektive, Stative und gute Lichter (Blitz oder Dauerlicht) zurückgegriffen werden. Auch wichtig: Das beste Equipment hilft einem nicht weiter, wenn man damit nicht umgehen kann.

Immobilienfotografie von IMOGENT

Bei IMOGENT bekommen Sie alles für ein effizientes Immobilienmarketing auf einer Plattform, damit Sie in der Akquise überzeugen können. Natürlich gehören dazu auch erstklassige Fotos Ihrer Immobilien. Ihre Immobilie strahlt nicht nur von innen? Selbstverständlich wird Ihre Immobilie auch von außen ins beste Licht gerückt, um Ihre Kunden zu begeistern.

Beispiel: Fotografie innen
Beispiel: Fotografie außen

Editorial Shooting

Neben den Klassikern, der Innen- und Außenaufnahmen, bieten wir auch auch unser exklusives Editorial Shooting an. Hiermit werden atmosphärische Perspektiven, Weitwinkelaufnahmen und die besondere Erfassung von speziellen Details Ihrer Immobilie aufgenommen, für eine Immobilienpräsentation der Extraklasse.

Beispiel 1: Editorial Shooting
Beispiel 2: Editorial Shooting

Luftaufnahmen

Auch Luftaufnahmen gehören zu unserem Service Portfolio. Die Umgebung einer Immobilie spielt nicht selten eine große Rolle bei der Kaufentscheidung. Setzen Sie die Umgebung daher ordentlich in Szene und lassen hochauflösende, spektakuläre Fotoaufnahmen aus der Luft für Sie sprechen, denn ein Bild sagt mehr als 1000 Worte.

Beispiel: Luftaufnahme
Sie wollen auch von ersklassiger Immobilienfotografie profitieren?
Kontaktieren Sie uns, wir unterstützen Sie gerne!

Tipps zum Erstellen von Immobilienvideos mit dem Smartphone

Videotouren sind ein effizientes Mittel, um ortsunabhängige Besichtigungen durchzuführen. Sie sind darüber hinaus ein beliebtes Mittel zur Akquise von Objekten, da so Besichtigungstourismus vermieden wird und eine Vorqualifizierung der Interessenten stattfinden kann.

IMOGENT bietet mehrere Möglichkeiten an, um Immobilien im Bewegtbild in Szene zu setzen. Die Objektbegehung ist eine Videotour, die von einem professionellen Videografen aufgenommen und bearbeitet wird. Der Imagefilm ist ein Produkt im Editorial-Format, das die besondere Atmosphäre, außergewöhnliche Details und das Ambiente des Objektes einfängt. Die DIY-Objektbegehung ist geeignet, wenn Sie gerne selbst den Videorundgang anfertigen möchten, weil Sie die Affinität und das Equipment besitzen, aber bei der Nachbearbeitung wertvolle Zeit und Ressourcen sparen möchten.

Wenn Sie selber filmen sollten Sie einige wichtige Dinge beachten. Als Service für Sie haben wir daher die wichtigsten Tipps in diesem Guide zusammengefasst, damit Sie von uns optimale Ergebnisse erhalten!

Das richtige Equipment ist die Basis

Theoretisch können Sie mit jedem Smartphone loslegen und Ihr Objekt filmen. Wir empfehlen allerdings auf Modelle zurückzugreifen, die über eine gut bewertete Kamera verfügen. Aktuelle Modelle von Apple wären das iPhone X, 11 oder 12. Bei Samsung können Sie auf die Galaxy Reihe wie z.B. S10, S20 und S21 oder die Galaxy Note Varianten, z.B. das Note 10 und Note 20, setzen. Auch Huawei bietet hervorragende Smartphones mit guten Kameramodulen an. Egal ob Mate 30/Mate 40 oder die Pro 30/Pro 40 Variante – gute Fotos und Videos erhalten Sie mit allen Modellen.

Zwar verfügen diese Smartphones in den meisten Fällen ab Werk über eine hervorragende Bildstabilisierung, für ein einwandfreies Ergebnis empfehlen wir jedoch einen geeigneten Smartphone Gimbal. Ein Gimbal, oder auch Handkamerastabilisator, ist eine motorisierte Aufhängung, welche die Bewegungen bei der Videografie ruckelfreier und flüssiger machen soll. Wir empfehlen beispielsweise den DJI Osmo Mobile 3 oder den DJI OM4.

Einstellungen – Auflösung und Objektiv

Um qualitativ gute Videos zu drehen, empfehlen wir Ihnen folgende Kamera-Einstellungen:

  • Full-HD (1920 x 1080) oder 4K Auflösung (3840 x 2160)
    • Full-HD bietet gute Ergebnisse und die Dateigröße der Videos ist moderat
    • 4K bietet eine höhere Qualität, jedoch sind die Dateien etwa vier Mal so groß
  • Weitwinkelfunktion
    • Falls Ihr Smartphone eine Weitwinkellinse im Kameramodul integriert hat, nutzen Sie diese. Sie erhalten ein deutlich größeres Sichtfeld und können dadurch mehr im Bild einfangen
    • Falls Ihr Smartphone diese Funktion nicht hat, gibt es kostengünstige Aufstecklinsen, mit der Sie einen ähnlichen Effekt erzeugen können
Video abspielen

Videotour | Objektbegehung

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Videotour | DIY-Objektbegehung

Eine gute Vorbereitung ist die halbe Arbeit

Neben den Einstellungen an Ihrem Smartphone können Sie auch die zu filmende Immobilie gut vorbereiten. Generell gilt, egal ob Foto oder Video: Gutes Licht ist für gute Fotos und gute Videos essenziell. Die beste Kamera hilft nicht, wenn der Raum nicht gut ausgeleuchtet ist. Öffnen Sie daher möglichst alle Vorhänge und Türen, sodass möglichst viel Licht durch die Immobilie dringt. Schalten Sie alle vorhandenen Lichtquellen an, denn mehrere Lichtquellen (also auch Tisch- und Stehleuchten), sorgen für eine warme Atmosphäre. Vermeiden Sie jedoch Leuchten mit Lichtquellen, die kaltes Licht verströmen, also Lichtfarben von mehr als 5300 Kelvin Farbtemperatur. Anders natürlich bei Büroobjekten: Hier sollte das Licht gleichmäßig verteilt und zum Arbeiten geeignet sein (ca. 3.300 bis maximal 5.300 Kelvin).

Entfernen Sie zudem alle störenden Gegenstände, die nicht im Video auftauchen sollen. Das Objekt sollte ordentlich und aufgeräumt wirken. Wenn Sie zufrieden sind, stellen Sie Ihr Smartphone so ein, wie wir es oben beschrieben haben. Wenn Sie mit einem Gimbal arbeiten, sollten Sie diesen vorher natürlich kalibrieren, um eine optimale Funktionsweise zu gewährleisten und ein perfekt stabilisiertes Bild zu erhalten.

Überlegen Sie sich am besten auch vor dem Filmen, wie Sie Ihre Interessenten durch die Immobilie führen würden. In welcher Reihenfolge gehen Sie vor? Entwickeln Sie vorher einen kleinen Plan, damit von Anfang an klar ist, wie Sie sich durch die Immobilie bewegen werden. Das Öffnen der Türen vor Drehbeginn hilft, sich problemlos durch das Objekt bewegen zu können.

Im Jahr 2022 wird der Anteil von Videostreams 82 % des gesamtem Traffics weltweit ausmachen.¹

Allgemeine Tipps zum Filmen

Damit Räume möglichst groß wirken, sollten Sie sich so dicht wie möglich an der Wand entlang bewegen. Die Weitwinkeleinstellung oder ein Aufsteckaufsatz helfen Ihnen dabei. Halten Sie das Smartphone etwa auf Brusthöhe, winkeln Sie die Arme leicht an und gehen Sie etwas in die Hocke. Das mag gewöhnungsbedürftig aussehen, jedoch können Sie so besser vertikale Bewegungen, die zu unschönen Rucklern führen könnten, ausgleichen, die bei einer normalen Körperhaltung auftreten würden.

Wir empfehlen: Gehen Sie möglichst nicht rückwärts aus Räumen heraus, sondern arbeiten nach Möglichkeit mit Vorwärtsbewegungen. Generell gilt: Langsame Bewegungen sind besser als schnelle Bewegungen. Bewegen Sie sich also ruhig, langsam und flüssig. Versuchen Sie außerdem, die Räume in der Reihenfolge zu filmen, die Sie sich vorher überlegt haben.

Für flüssige Bilder empfehlen wir die Nutzung eines Gimbals

Auf den Abbildungen zu sehen: Der Osmo Mobile 3 von DJI

Bevor es losgehen kann: Wichtige Hinweise von unseren Experten

Um keine Überraschungen beim Betrachten Ihrer Aufnahmen zu erleben, sollten Sie sich vorher Gedanken machen, wo Spiegel oder eindeutige Spiegelungen auftreten können, damit diese Sequenzen nicht aus dem finalen Video herausgeschnitten werden müssen.

Ihr Objekt hat mehrere Etagen? Erstellen Sie von jeder Etage ein separates Video und achten Sie darauf, nicht zu viele kurze Videos zu filmen, da die Zusammenhänge beim Videoschnitt sonst möglicherweise nicht klar sind oder das Endprodukt sonst zu „zerstückelt“ rüberkommt. Je weniger einzelne Sequenzen Sie filmen, desto runder wird am Ende auch das Endergebnis sein.

Der möglicherweise wichtigste Tipp: Filmen Sie horizontal und nicht vertikal! Sie können Videotouren natürlich auch für Social Media verwenden, jedoch sollte das Ursprungsmaterial dabei am besten im 16:9 Format entstehen.

Last but not least: Der Upload

Sie sind mit dem Filmen Ihres Objekts fertig? Jetzt steht der Dateiupload auf der IMOGENT Plattform an. Bitte nummerieren Sie die Dateien entsprechend der Reihenfolge, in der Sie im finalen Video zusammengeschnitten werden sollen. Auch hierfür ist unsere Empfehlung hilfreich, sich vorher zu überlegen in welcher Reihenfolge Sie was filmen. Wählen Sie die gewünschten Spezifikationen im Bestellprozess aus und geben Sie wichtige Informationen im Kommentarfeld an.

Kostenloser Guide für Ihren Videodreh

Damit Sie unsere Tipps & Empfehlungen im Überblick behalten, haben wir Ihnen den Blogbeitrag in Kurzform auch als kostenlosen Guide vorbereitet. Sie können den Guide bequem im PDF-Format herunterladen.

Videos erobern das Internet

Schon lange ist im Neuromarketing bekannt, dass emotionalisierte Stories und Geschichten gegenüber harten Fakten, Daten und Zahlen bevorzugt werden, weil sie länger im Gedächtnis bleiben. Aber welche Rolle spielen Erzählmethoden im Immobilienmarketing?

Bewegte Bilder und harmonische Musik sind eine Möglichkeit, beim Betrachter unterbewusste Vorgänge auszulösen, die ihn positiv stimmen. Sollten Videos deshalb bei der Vermarktung von Immobilien Berücksichtigung finden? Videos erfordern immerhin mehr Arbeit als Fotos – doch am Ende lohnt es sich die Verkaufsstrategie um Bewegtbilder zu ergänzen!

Was eine Videotour genau ist, welche Vorteile Sie dadurch haben und was Sie damit machen können, erfahren Sie in unserem Beitrag.

Was ist eine Videotour?

Eine Videotour kann als Videorundgang einer Immobilie beschrieben werden. Potenzielle Kunden können die Videos jederzeit von jedem Ort betrachten und bekommen dennoch das Gefühl, durch die Immobilie geführt zu werden. Statt nur Fotos einer Immobilie zu zeigen, die selbstverständlich essenziell sind und grundsätzlich erwartet werden, bietet es sich, insbesondere durch die aktuellen Umstände, auch an, Videos für die Vermarktung von Immobilien zu verwenden.

Die Vorteile sind eindeutig:

  • Dynamisches Erlebnis
  • Mittendrin-Gefühl
  • Multisensorische Ansprache (visuell und auditiv)
  • Transparenz

Warum eine Videotour sich für Sie lohnt!

In einer Studie von Tubular1 gaben 96% der Befragten an, dass Videos für hilfreich für die Kaufentscheidung sind und 73% der Befragten sagen es ist wahrscheinlicher, eine Kaufentscheidung zu treffen, wenn sie vorher ein Video zu dem Produkt oder dem Service gesehen haben. In Sachen Markenbildung und Engagement ist das Medium also kaum zu übertreffen. Eine weitere Studie von Cisco2 kommt zu dem Ergebnis, dass Videos den größten Anteil des gesamten Online-Traffics ausmachen und der sich dieser Trend weiter fortsetzen wird. Falls Videos also noch nicht Teil Ihrer Vermarktungsstrategie für Immobilien sind, sollten Sie spätestens jetzt darüber nachdenken!

Kunden werden merken, wie viel Mühe Sie sich bei der Vermarktung Ihrer Immobilien machen. Eigentümer können Sie in der Akquise mit Ihrem fortschrittlichen Service überzeugen. Gestalten Sie Ihre Inserate zukünftig multimedialer und generieren Sie so organisch mehr Aufmerksamkeit!

Video abspielen

Videotour | Objektbegehung

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Videotour | DIY-Objektbegehung

Videotour by IMOGENT

IMOGENT bietet Ihnen verschiedene Möglichkeiten: Die professionelle Videotour, die DIY-Variante und den Imagefilm (hier Beispiel ansehen). So haben Sie Auswahlmöglichkeiten entsprechend Ihrer Bedürfnisse und des Marketingbudgets. Sie haben in allen Varianten neben einem Intro und Outro auch die Möglichkeit, zusätzlich Drohnenaufnahmen hinzuzufügen, um auch die Umgebung Ihrer Immobilie darzustellen. Alle Aufnahmen werden nach dem Filmen für Sie professionell zusammengeschnitten und nachbearbeitet, so dass sowohl die Helligkeit und Farbgebung der jeweiligen Räume optimal eingefangen wird. Für unsere Videotouren bieten wir Ihnen außerdem eine Musikbibliothek an, aus der Sie Ihren Song frei wählen können, um genau die Stimmung zu vermitteln, die Sie sich für Ihr Objekt vorstellen.

Auf Wunsch erstellen wir Ihnen aus dem Video einen ca. 15-sekündigen Teaser, den Sie zum Beispiel für die Vermarktung auf Ihren Social-Media-Kanälen verwenden können.

Im Jahr 2022 wird der Anteil von Videostreams 82 % des gesamtem Traffics weltweit ausmachen.¹

Videomarketing: Sharing is caring

Es werden heutzutage mehr Videos als jemals zuvor online geschaut. Zeigen Sie Videos auf Instagram & Co. und machen Sie Ihre Inhalte damit „sharable“ – teilbar. Ein wichtiger Faktor für Ihr Unternehmen sind schließlich Weiterempfehlungen!

Eine begeisternde Videotour kann dafür sorgen, dass viele Menschen auf Sie aufmerksam werden. Brauchen Sie noch mehr Argumente für den Einsatz von Videos in Ihrem Immobilienmarketing? IMPACT + hat 19 Gründe für Videomarketing aufgelistet.

Aber nicht nur Social Media ist ein guter Anwendungsort für Ihre Videotouren: Ihre Inserate profitieren immens, wenn Sie einen transparenteren Eindruck Ihrer Immobilie vermitteln und geben Ihnen Hilfestellung, bereits im Voraus qualifiziertere Anfragen generieren zu können.

Bye Bye Besichtigungstourismus!

Als wäre man vor Ort

Ein weiterer Vorteil von Videotouren ist eine multisensorische Ansprache, die deutlich besser ermöglicht, Emotionen zu wecken. Dadurch haben Sie es leichter, eine persönliche Beziehung zu Ihren Interessenten aufzubauen. Wenn Sie es schaffen, dass sich Interessenten vorstellen können in der inserierten Immobilie zu wohnen, werden Sie diese auch schneller verkaufen können.

Normalerweise müssten Sie dafür Besichtigungen vereinbaren. Nicht selten führt dies zu unqualifizierten Anfragen, die nicht entstanden wären, wenn Sie durch eine Videotour bereits einen eindeutigeren Vorabeindruck vermittelt hätten.

Kein “Oh, das hab ich mir aber anders vorgestellt” mehr, denn die Videotour zeigt jeden Winkel!

Außerdem: Eine Videotour kann sich 24/7 angeschaut werden, vollkommen digital, zeit- und ortsunabhängig, ob am Schreibtisch oder auf dem Sofa. Für viele wird die Kaufentscheidung eines Hauses oder einer Wohnung nicht alleine oder mit dem Partner getroffen. Auch Freunde und Familie werden oft befragt. Auch hier hilft die Videotour, damit Sie auch bei den Menschen punkten können, die zusätzlich die Kaufentscheidung beeinflussen.

Do it yourself – Tipps vom Experten

Sie filmen selber gerne? Hierfür bieten wir die DIY-Objektbegehung an, bei der wir von Ihnen selbst aufgenommene Videos professionell bearbeiten. Alles was Sie dafür benötigen, ist ein Smartphone und einige wichtige Tipps, die wir Ihnen hier zur Verfügung stellen. Wie auch die von unseren Experten durchgeführte Videotour werden Ihre eigenen Aufnahmen von uns im Anschluss professionell aufgebessert, um das bestmögliche Ergebnis zu gewährleisten.

Viel Information – wenig Zeit

Die Wahrscheinlichkeit sich ein zwei Minuten Video anzuschauen ist größer, als sich viel Text durchzulesen. Eine detaillierte Beschreibung ist aber immer eine notwendige Bedingung für den Verkauf einer Immobilie, genau wie hervorragende Immobilienfotos vom Profi oder Fotos, die im besten Fall professionell bearbeitet wurden. Durch die Videotour können Sie die statische Natur von Text und Fotos durch einen dynamischen Eindruck auffrischen und so in jedem Inserat einen profitablen Mehrwert vermitteln.

Sie wollen auch von den Möglichkeiten der Videotouren profitieren?
Kontaktieren Sie uns, wir unterstützen Sie gerne!

Virtuelle Rundgänge – Corona beschleunigt die Digitalisierung

Lockdowns, Shutdowns, Social Distancing, Schließungen des Einzelhandels und Schulen, Reisebeschränkungen und der Ausfall nahezu aller Veranstaltungen wie wir sie kennen, haben dazu geführt, dass auch in der Immobilienbranche neue Herausforderungen entstanden sind.

Neue Herausforderungen fördern digitale Lösungen

Eins der größten Probleme, die durch Corona entstanden sind, ist die eingeschränkte Möglichkeit, Besichtigungen durchzuführen. Offene Besichtigungen waren für viele ein effektives Mittel, Immobilien in kurzer Zeit einem breiten Publikum zu präsentieren. Dies konnte für einen großen Teil des letzten Jahres bis einschließlich heute nicht umgesetzt werden und so entstand die Notwendigkeit, neue Mittel und Wege für das Immobilienmarketing zu nutzen.

Open House in 2021? Eher unwahrscheinlich.

Daher sollte die Antwort für ein effizientes Immobilienmarketing sein: Orts- und zeitunabhängig Besichtigungen ermöglichen. Wie kann das umgesetzt werden? Virtuelle Rundgänge sind eine Antwort auf diese Frage.

Virtuelle Rundgänge – mit 360-Grad-Rundumblick

Vor 2020 waren virtuelle Rundgänge eine Seltenheit im Leistungsportolio eines Vermarkters. Seit März 2020 gehören sie jedoch zu den essenziellen Tools – bedingt durch Restriktionen, Social Distancing und strenge Lockdown-Maßnahmen.

Interessenten können mithilfe von virtuellen Rundgängen so oft es gewünscht ist, Immobilien besichtigen. Das Tempo und die Zeit, die man dafür aufwendet, kann zudem selbstbestimmt festgelegt werden. Egal an welchem Ort und zu welcher Uhrzeit der potentielle Käufer oder Mieter das Objekt besichtigt – der Rundgang ist 24 Stunden an 7 Tagen online abrufbar.

Bevor virtuelle Rundgänge so stark an Relevanz gewonnen haben, hat IMOGENT die Technologie unter anderem für Feriendomizile genutzt. So konnten Interessenten aus Deutschland beispielsweise bequem Häuser auf Mallorca besichtigen. Virtuelle Rundgänge sind als Marketinginstrument für IMOGENT schon lange Bestandteil des Leistungsportfolios. Sie können sich hier auf einen erfahrenen Partner mit einem großen Profi-Netzwerk verlassen.

Auch in Fällen, in denen eine persönliche Besichtigung generell unmöglich oder nicht zeitnah umsetzbar ist, sind virtuelle Rundgänge eine gute Möglichkeit, diese Herausforderung zu meistern. Viele Ihrer Kunden werden Ihnen danken, dass Sie so innovative Technologien anbieten.

360°-Rundgang | Matterport

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Virtueller Rundgang von unserem Kooperationspartner immoviewer 

Verschiedene Einsatzbereiche

Gewerbeimmobilien

360°-Rundgänge geben einen realistischen Einblick in die künftigen Büroräume, zeigen Lichtverhältnisse und erleichtern die Vorauswahl aus der Ferne. Nutzen Sie 3D-Technologien für Ausschreibungen und die Immobilienvermarktung aber auch für eine schnellere und flexiblere Ausbauplanung.

Wohnimmobilie

Der Vorteil einer 360°-Tour liegt in der hohen Effizienz und der Interaktivität. Ihr potenzieller Interessent kann sich selbst ein aussagekräftiges Bild von der Atmosphäre und dem Ambiente Ihrer Räumlichkeiten machen.

Luxusmakler

Ihre Zielgruppe hat nicht viel Zeit! Für Ihre ausgewählten Objekte bieten Sie in Zukunft einen besonderen Service an. Nicht nur, dass sich Ihre Zielgruppe bequem von einem anderen Ort der Welt mit Ihnen oder alleine live durch Ihre Immobilien bewegt. Sie schützen dabei auch noch Ihre Eigentümer, die viel Wert auf Sicherheit legen, vermitteln aber so einen ersten Eindruck des Objektes. Auch ein Messen von Längen ist online möglich. So können Sie schon vorab sicherstellen, ob Ihr Mobiliar an den gewünschten Ort passt.

Vermietung

Häufig interessieren sich potenzielle Mieter für viele Objekte. Durch die Möglichkeit eines virtuellen Rundgangs vorab oder als Zweitbesichtigung entwickeln Interessenten eine emotionalere Bindung zur Immobilie. So bleibt das Objekt im Kopf und hebt sich stark von anderen Angeboten auf dem Markt ab. Auch selektieren Sie nur wirkliche Interessenten aus, schützen so den derzeitigen Mieter und haben weniger Besichtigungen.

Hausverwaltung

Die aktuelle Marktsituation bringt mit sich, dass es viele Interessenten für die angebotenen Immobilien gibt. Schützen Sie daher die derzeitigen Mieter und besichtigen Sie nur mit den richtigen Interessenten. Fertigen Sie virtuelle Übergabeprotokolle an und kommunizieren Sie über die 360°-Tour mit Handwerkern.

Wählen Sie aus zwei Optionen

Aufnahme mit einer Matterport-Kamera
Aufnahme von 360°-Bildern mit einer Ricoh Theta

Die Vorteile von virtuellen Rundgängen

1. Corona bewährt

Immobilien können Interessenten gezeigt werden, ohne dass man sich persönlich vor Ort treffen muss. Als Makler zeigt dies Ihren Kunden, dass Sie gewissenhaft arbeiten und auch neue Herausforderungen bewältigen können.

2. Preiswert

Für relativ wenig Geld bekommen Sie einen virtuellen Rundgang, den Sie einer unbegrenzten Anzahl an potenziellen Käufern präsentieren können.

3. Zeitsparend

Auch in Zeiten ohne Pandemie können Sie mit virtuellen Rundgängen Zeit sparen, sowohl Sie selbst als auch Ihre Kunden.

4. Interaktives Erlebnis

Anstatt nur auf Fotos und statische Medien zurückzugreifen, können Ihre Kunden ein dynamischeres Erlebnis bei der rein digitalen Betrachtung Ihrer Immobilie erhalten.

5. Qualifizierte Anfragen

Die virtuelle Besichtigung ermöglicht eine Vorqualifizierung und verhindert damit Besichtigungstourismus.

6. Nachhaltig

Keine Anfahrt oder gar lange Anreisen notwendig – auch die Umwelt profitiert!

7. Stärkung Ihrer Marke

Ihr Unternehmen kann einen herausragenden Service anbieten und sich von der Konkurrenz abheben.

Beliebte Produktkombinationen

Drohnenfotos und -videos
Immobilienfotografie | Editorial Shooting
Grundrisse

Erweitern Sie Ihr Leistungspektrum

Immobilienmakler verlagern ihr Geschäft zunehmend ins Netz. Professionelle Kunden prüfen ganz selbstverständlich Immobilien online, bevor sie an Ort und Stelle besichtigen. „Profis wollen digital Schreibtische in ein Büro stellen, sie hin und her rücken, lange vor einem Besichtigungstermin“, sagt Dirk Wohltorf, Vizepräsident des Maklerverbands IVD mit Sitz in Berlin. Einblicke in den Rohbau und mittels Virtual Reality in dessen Einrichtung sind üblich, um sich in die künftige Arbeitsumgebung einzufühlen. Dieses Vorgehen sei effizient: „Im Idealfall hält sich der Aufwand für alle in Grenzen.“1

Zusammenfassend kann man virtuelle Rundgänge als die Antwort auf die Pandemie bezeichnen. In vielen Bereichen – von Kultur über Einzelhandel bis zum Automobilbereich – hat sich die Technologie in kurzer Zeit bewährt.

Präsentieren Sie deshalb Ihre Marke in 360° und lassen Sie Ihre Kunden auf individuelle Entdeckungstour gehen!

Open House in 2021? Jetzt 24 Stunden an 7 Tagen!

Sie wollen auch von den Möglichkeiten virtueller Rundgänge profitieren?
Kontaktieren Sie uns, wir unterstützen Sie gerne!

3D-Visualisierungen – mehr als nur Bilder

Elementarer Bestandteil jeder Vermarktungsstrategie von Neubauprojekten sind 3D-Visualisierungen. Lange bevor der erste Spatenstich erfolgt, können Immobilien so potenziellen Kunden zeigen, wie ihr Zuhause aussehen wird. Grundrisse und Ansichtszeichnungen sind schon lange nicht mehr ausreichend, um sowohl Finanzierungen als auch später Verkäufe und Vermietungen zu garantieren. Mit zunehmend innovativeren Technologien und digitalem Fortschritt wachsen auch die Ansprüche. Attraktive Visualisierungen sind deshalb elementarer Bestandteil, wenn Bauträger und Projektentwickler der Konkurrenz einen Schritt voraus sein wollen.

Was ist eine Visualisierung?

Sie haben sicherlich schon unzählige Visualisierungen (auch Renderings genannt) zu Gesicht bekommen und es nicht gemerkt. Viele der Bilder von Produkten, die sie in Magazinen sehen, beispielsweise Autos, ganze Einrichtungskataloge und Technikprodukte, sind 3D-Visualisierungen. Visualisierungen werden immer dann genutzt, wenn ein Konzept verkauft wird und alle Eigenschaften eines Produktes möglichst attraktiv dargestellt werden sollen. Durch die technologische Entwicklung und niedrigere Preise werden Visualisierungen in immer mehr Branchen eingesetzt. Die digitale Darstellung von Objekten ist dabei in den meisten Fällen die günstigere Alternative zur klassischen, physischen Produktpräsentation.

3D-Visualisierungen beschreiben den Prozess, möglichst realistische, grafische Bilder mithilfe von 3D-Software zu erstellen. Einfach ausgedrückt: Einzelne oder mehrere Objekte werden mithilfe eines Computers digital nachgestellt und modelliert. Dabei bedarf es langjähriger Erfahrung, um Texturen, Render-Umgebungen und Belichtung realitätsgetreu darzustellen.

Ein Objekt oder einen Raum dreidimensional abzubilden ist ein kreativer Prozess und räumliches Vorstellungsvermögen eine Notwendigkeit, um Licht und Schatten realistisch in einem Bild darzustellen. Anders als bei Fotografie entsteht das Bild von Anfang bis Ende in der Software. Der Prozess erfordert viel Arbeit, Zeit und die geeignete Hardware in Form von leistungsstarken Computern. Nicht selten kommt es vor, dass das Rendern von vielen unterschiedlichen Materialitäten und komplexen Aufbauten mehrere Stunden dauern kann. Und dies beschreibt nur den letzten Abschnitt in einer Reihe von verschiedensten vorbereitenden Schritten.

Das gesamte Bild in der Software zu erstellen birgt aber auch einen entscheidenden Vorteil: Der Designer hat 100 % kreative Kontrolle darüber, wie das finale Bild aussehen wird und ist nicht abhängig von äußeren Faktoren wie beispielsweise Lichteinwirkungen oder anderen Dingen, die Materialitäten beeinflussen könnten.

Virtuelle Rundgänge – mit 360-Grad-Rundumblick

Vor 2020 waren virtuelle Rundgänge eine Seltenheit im Leistungsportolio eines Vermarkters. Seit März 2020 gehören sie jedoch zu den essenziellen Tools – bedingt durch Restriktionen, Social Distancing und strenge Lockdown-Maßnahmen.

Interessenten können mithilfe von virtuellen Rundgängen so oft es gewünscht ist, Immobilien besichtigen. Das Tempo und die Zeit, die man dafür aufwendet, kann zudem selbstbestimmt festgelegt werden. Egal an welchem Ort und zu welcher Uhrzeit der potentielle Käufer oder Mieter das Objekt besichtigt – der Rundgang ist 24 Stunden an 7 Tagen online abrufbar.

Bevor virtuelle Rundgänge so stark an Relevanz gewonnen haben, hat IMOGENT die Technologie unter anderem für Feriendomizile genutzt. So konnten Interessenten aus Deutschland beispielsweise bequem Häuser auf Mallorca besichtigen. Virtuelle Rundgänge sind als Marketinginstrument für IMOGENT schon lange Bestandteil des Leistungsportfolios. Sie können sich hier auf einen erfahrenen Partner mit einem großen Profi-Netzwerk verlassen.

Auch in Fällen, in denen eine persönliche Besichtigung generell unmöglich oder nicht zeitnah umsetzbar ist, sind virtuelle Rundgänge eine gute Möglichkeit, diese Herausforderung zu meistern. Viele Ihrer Kunden werden Ihnen danken, dass Sie so innovative Technologien anbieten.

IMOGENT Außenvisualisierung | Qualität ‚Premium Plus‘
IMOGENT Innenvisualisierung | Qualität ‚Insane‘

Wie Sie die beste Visualisierung von Ihrem Objekt bekommen

Um sicherzustellen, dass Sie ein optimales Ergebnis erhalten, sollten Sie uns so viele Informationen wie möglich bereitstellen. Hier ein paar Dinge, die Sie im Hinterkopf haben sollten:

1. Eine klare Vorstellung

Stellen Sie sicher, dass Sie genau wissen wie das finale Produkt aussehen sollte. Es ist nicht die Aufgabe des 3D-Artists Ihre Fassade oder Farben zu bestimmen. Daher sollten Sie vorher wissen, wie Sie sich diese vorstellen. Wir bieten Ihnen sowohl standardisierte Optionen als Hilfe an, erfüllen jedoch auch gerne individuelle Wünsche. Wenn Sie eine konkrete Baubeschreibung oder beschriftete, colorierte Schnitt- und Ansichtszeichnungen haben, laden Sie diese im Bestellprozess mit hoch.

Gerne können Sie uns auch Ihre Zielgruppe beschreiben und wir erstellen Ihre Visualisierungen basierend auf unseren Erfahrungen.

2. Ausreichend Informationen

Wenn Sie Ideen haben, teilen Sie uns diese über das Kommentarfeld während Ihrer Bestellung gerne mit. Unsere Designer brauchen so viele Informationen wie möglich. Stellen Sie uns daher bemaßte Grundrisse, Ansichtszeichnungen, mögliche Farbkonzepte und möglicherweise auch 3D-Modelle zur Verfügung.

Einige grundlegende Dinge, die wir in jedem Fall von Ihnen benötigen sind:

  • Bemaßte Grundrisse
  • Angaben zu gewünschten Blickrichtungen
  • Auswahl von Einrichtungsstil, Böden etc. 

Die grundlegende Modifikation können Sie bequem über die Auswahlmöglichkeiten auf der IMOGENT-Plattform vornehmen.

Darüber hinaus sind folgende Auskünfte für das bestmögliche Ergebnis hilfreich:

  • wenn Sie 2D- oder 3D-Modelle des Objektes (dwg, 3ds, dxf – andere auf Anfrage) vorliegen haben, laden Sie diese gerne im Upload-Bereich hoch.
  • Informationen zur Innenraumgestaltung der Immobilie (z.B. Farben, Bodenbeläge, No-Gos etc.)
  • Wenn Sie Außenvisualisierungen wünschen: Informationen über die Umgebung, in der die Immobilie gebaut werden soll.
  • Informationen zum Farbkonzept der Fassade sowie ggf. Angaben zur Materialität (Klinker, Putz etc.)

Wir bieten standardisierte Optionen an, zusätzlich haben Sie bei uns aber auch die Möglichkeit, den Einrichtungsstil individuell gestalten zu lassen.

3. Visuelle Referenzen

Auch eine komplett individualisierte Einrichtung der Immobilie basierend auf Moodboards ist bei uns möglich, um Kundenwünsche zu erfüllen. Stellen Sie uns dafür Moodboards und Beispielbilder zur Verfügung. Eine gute Hilfe sind in diesem Fall Beispiele von Immobilien, die in Ihrem Wunschstil eingerichtet sind. Mit konkreten Informationen und Vorgaben können wir jedes Grundstück, jede Immobilie und jeden Raum in einen Wohntraum verwandeln. Aber Achtung: Wir richten uns dabei lediglich nach den Stilen, nicht jedoch nach konkreten Angaben zu Herstellern.

Wichtig: Je nach Bildschirm, auf dem Sie die Visualisierung sehen, können unter anderem die Farben leicht abweichen.

Beispiel für Moodboards

4. Änderungen – Wie Sie gutes Feedback geben

Da 3D-Visualisierungen sehr aufwendig und mit zahlreichen Details erstellt werden, benötigt es Zeit bis zur Fertigstellung. Daher ist es wichtig, dass Ihr Feedback möglichst präzise und eindeutig ist.

Wenn Sie viele Änderungen wünschen, ist der beste Weg in unserem Feedback Tool direkt Änderungswünsche durch die Markierungsmöglichkeiten einzuzeichnen und kurz zu beschreiben, was genau Sie ändern möchten.

5. Das i-Tüpfelchen für Ihre Präsentation

Wenn Sie Ihren Kunden das Bauprojekt in direkter Umgebung zeigen wollen bevor die ersten Bagger anrollen, dann bestellen Sie Luftaufnahmen zu Ihrer Außenvisualisierung dazu. Unsere 3D-Artists können das Gebäude dann direkt in die Luftaufnahmen reinsetzen und Sie sorgen für große Augen und geben den ausschlaggebenden visuellen Reiz.

Hinweis: Wir empfehlen die Luftaufnahmen von unseren Experten erstellen zu lassen. Sollten Sie jedoch eigene Bilder haben, müssen diese mindestens eine 4K-Auflösung haben und entsprechend belichtet sein.

Professionelle Drohnenaufnahmen als Grundlage
Nachher | Außenvisualisierung in Luftaufnahme

Visualisierungen für ein rundes Konzept

3D-Visualisierungen von Immobilien helfen dabei, Grundstücke schneller zu vermarkten, Kundenerwartungen zu übertreffen und eignen sich generell gut für Ihr Immobilienmarketing. Schon vor Baubeginn sichern Sie sich mit einem runden Konzept Finanzierungen und erreichen schneller Ihre Ziele. Sichern Sie sich mit unseren Visualisierungen einen Wettbewerbsvorteil indem Sie das bestmögliche Bild Ihres Projektes präsentieren.

Tipp: Buchen Sie die Visualisierungen dabei möglichst in gleichbleibender Qualität. So schaffen Sie einen Wiedererkennungswert für Ihr Unternehmen. Gerne beraten wie Sie zu dem passenden Produkt für Ihre Neubauten!