Erfolgreiches Teambuilding in Zeiten von Corona

Wir bieten unseren Kunden die Möglichkeit ortsunabhängige Immobilienvermarktung durch verschiedene Services zu realisieren. Aber wie funktioniert die ortsunabhängige Arbeit bei IMOGENT?

Learnings nach sieben Wochen im Home Office

Im Februar und März ist unser Team von 10 auf 14 Mitarbeiter gewachsen. Und dann kam Corona. Wir haben schnell reagiert und seit dem 16. März arbeiten wir im Home Office. Auch vorher schon war es für uns möglich nach Bedarf von zu Hause aus zu arbeiten. Doch wie kann es funktionieren, wenn ein komplettes Team von heute auf morgen nicht mehr ins Office kommt? Nach mittlerweile fast sieben Wochen können wir erste Learnings für uns ziehen.

Die wichtigsten Punkte für eine erfolgreiche Zusammenarbeit: Kommunikation, Teambuilding-Angebote und klar definierte Richtlinien

Während unsere interne Kommunikation vorher hauptsächlich persönlich im Büro stattfand oder über Mailverkehr, sind wir mittlerweile über Slack in verschiedenen Team-Channels im regen Kontakt. Unser morgendlicher Kick-Off findet über Hangouts statt. Gerade erst aus dem Bett gerollt? Kein Problem, wenn die Kamera mal aus bleibt. Teaminterne Projekte sowie organisatorische Aufgaben werden in Trello organisiert. Damit das funktioniert, gibt es eine Person im Team, die regelmäßig die Kolleginnen und Kollegen auf die Pflege der Boards aufmerksam macht. Und wenn es dringend ist, greifen wir zum Telefon. Meistens wird dann aus einer kurz zu klärenden Angelegenheit doch ein längerer Call. Dass wir den Tratsch in der Kaffeeküche vermissen, lässt sich natürlich nicht leugnen.

Ich mache im Rahmen meines Studium bei IMOGENT ein Praktikum. Als wir ins Home Office gegangen sind, war ich erst 14 Tage da. Corona stellt auch uns Studenten vor eine große Herausforderung. Ich bin froh, dass ich in dieser Situation so einen verständnisvollen Arbeitgeber habe. Durch unsere verschiedenen Kommunikationswege - und ganz allgemein die Offenheit unseres Teams - kann ich mein Praktikum ganz unkompliziert fortsetzen. Dabei haben wir einen guten Weg gefunden, wie wir Aufgaben angehen können, sodass ich sie nach kurzer Zeit auch selbstständig fortsetzen kann. Ich finde, dass unser Team unter diesen besonderen Umständen super zusammen gewachsen ist und dazu hat jeder einen Beitrag geleistet. Das macht ein gutes Team aus!

Elisabeth Weiße | Praktikantin im Product Management

Jeden Nachmittag um 15 Uhr treffen sich die Kollegen zum virtuellen Kaffeekränzchen in Hangouts. An jedem Tag der Woche gibt es ein anderes Thema: Share your favorites, Quiz time, IMOGENT academy, Dress Up und freitags das obligatorische Beer at 3. Wir schnacken über unsere schönsten Konzerterfahrungen, zocken ein paar Runden Stadt/Land/Fluss, lernen jeden Mittwoch etwas Neues über betriebsinterne Prozesse dazu, verkleiden uns am Donnerstag und das Feierabendbier am Freitag wird ebenfalls einfach in den Videocall verlegt. Viele der Ideen werden wir für die Zeit nach Corona beibehalten – das ist der einheitliche Tenor von allen Kolleginnen und Kollegen.

Wie führt man ein Team von zu Hause aus? Die Basis für eine funktionierende Zusammenarbeit sind Richtlinien. So haben wir vor ein paar Wochen die Home Office Guidelines entwickelt. Für jeden nachzulesen sind nun Themen wie Kernarbeitszeit, Kommunikationsregeln, Verantwortlichkeiten, Meetingkultur, Ordnerstruktur und neben anderen Punkten natürlich auch die Corporate Culture. Gerade für neue Mitarbeiter sind die Guidelines ein wichtiges Nachschlagewerk geworden. 

Dass auch Onboarding im Home Office funktionieren kann, zeigt das Beispiel unserer neuen Kollegin Anja, die am 1. April als Sales Managerin bei uns angefangen hat. Ihre komplette Einarbeitung hat remote stattgefunden. Dies zu organisieren war durch einen klar definierten Onboarding-Prozess möglich. Anhand von Checklisten wurden Termine koordiniert, Ziele formuliert und regelmäßige Feedbacks eingeholt.

"Onboarding on remote" bei diesen Wörtern graut es sich vielen Führungskräften und sie fragen sich, wie man solch eine Herausforderung angehen soll. Doch IMOGENT hat diese Königsdisziplin mit Bravur gemeistert. Durch die direkte Einbindung in das operative Tagesgeschäft, den kontinuierlichen bereichsübergreifenden Austausch von Wissen und Informationen und die transparente Feedback-Mentalität habe ich mich von Beginn an herzlich aufgenommen gefühlt. Auch die offenen Ohren aller Kollegen und Kolleginnen bei jeglichen Anliegen und das gemeinsame Verbringen der nachmittäglichen Pause in einer immer lustigen Atmosphäre, geben mir ein Stück Office-Life-Feeling in meinen eigenen vier Wänden.

Anja Gonka | Sales Manager

Uns ist wichtig, dass wir unsere Teammitglieder in jeder Situation einbinden und abholen können. Transparenz, Eigenverantwortung, Hilfsbereitschaft, Integrität und Teamwork sind nur ein paar unserer Werte, die wir jetzt und auch nach Corona kommunizieren und leben. Und bei allem kommt bei uns eines definitiv nie zu kurz: der Spaß!

Auch wenn bei uns bereits vor Corona ein Teil der Arbeit aus dem Home Office erledigt wurde, entstand durch die neue Situation zunächst eine gewisse Unsicherheit. Schließlich ist die Kooperation untereinander schon immer ein wesentlicher Aspekt unserer Tätigkeit gewesen. Persönliche Kommunikation war zuvor immer möglich und das soziale Miteinander, egal ob in der Kaffeeküche, beim Dönerladen unseres Vertrauens oder an der Tischtennisplatte, trug zu einer guten Team-Atmosphäre und zu unserem Erfolg bei. Nun war es daran schnell neue Wege zu finden, um all dies auch in der Arbeit von zu Hause aus beizubehalten. Die Einführung der Home Office Guidelines, die Nutzung moderner Kommunikationskanäle wie Slack und Google Hangouts haben dazu beigetragen, dass unsere bisherigen Arbeitsweisen bestmöglich in digitale Formen übersetzt wurden. Die virtuellen Kaffeekränzchen, das Feierabendbier und andere Aktivitäten lassen ein Teamgefühl aufkommen, das unser Team tatsächlich sogar gestärkt aus dieser Zeit hervorgehen lassen kann.

Daniel Druchleben | Head of IT

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